Dein Weg auf das Matterhorn

Das Matterhorn, Traumziel vieler Alpinisten

Das Matterhorn, mit seiner ikonischen Form und majestätischen Präsenz, zählt zu den bekanntesten Bergen der Alpen und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Alpinisten an. Für viele Bergsteiger stellt die Besteigung des Matterhorns einen Höhepunkt ihrer Karriere dar. Eine erfolgreiche Besteigung erfordert gründliche Vorbereitung und systematisches Training.

Die über Jahre hinweg erarbeitete Krönung der alpinistischen Laufbahn.


Die Vorbereitung für die Matterhornbesteigung beginnt idealerweise im Winter. Hier steht das Training auf Steigeisen im Mittelpunkt. Alpinisten sollten sich bereits im Frühwinter mit der Technik vertraut machen, um sich auf die winterlichen Bedingungen und das Eis vorzubereiten.

Idealer Start sind die Kurse im Wasserfalleisklettern, wo ich euch grundlegende Fortbewegungstechnik und Sicherungsmethoden vermittele.

Es ist wichtig, die ”Hausaufgaben” ernst zu nehmen, um kontinuierlich am Ball zu bleiben. Zusätzlich zu den alpinen Fähigkeiten sollten Athleten auch Ausdauertraining in Form von Mountainbiking, Cyclocross und Trail Running, insbesondere bergab, einplanen. Diese Aktivitäten stärken die Muskulatur und verbessern die Kondition, was entscheidend für die Belastungen beim Bergsteigen ist.

Im Frühling liegt der Fokus auf Felsklettern. Hierbei sollte das Freiklettern auf anspruchsvollen Routen im Vordergrund stehen, um sowohl die Technik als auch das Vertrauen in das eigene Können zu festigen. Touren in den Jurabergen oder im Zentralschweizer Granit sind hervorragend geeignet, um das Felsklettern zu trainieren. Das Klettern in verschiedenen Schuhen – sowohl in Kletterpatschen als auch in Bergschuhen – ermöglicht eine vielseitige Anpassung an die unterschiedlichen Anforderungen des Berges.
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Die Herausforderung im Frühling besteht auch darin, sich an loses Blockwerk zu gewöhnen, was für euch Städter oft die größte Herausforderung in alpinen Regionen darstellt. Kontinuierliches Training und das Festigen der erlernten Techniken sind in dieser Phase entscheidend.

Im Hochsommer wird die Akklimatisierung immer wichtiger. Alpinisten sollten einige Nächte in höheren Lagen verbringen, um sich an die verringerte Sauerstoffkonzentration zu gewöhnen. In dieser Zeit sollten auch anspruchsvolle Felstouren (wie die Überschreitung der Pointes de Zinal oder den Rotgratauf das Alphubel etc.) sowie Eistouren (zum Beispiel Castor oder Lyskamm) auf dem Programm stehen.

Diese Touren helfen euch, sich mit den spezifischen Bedingungen der Alpen vertraut zu machen und die körperliche Fitness weiter zu steigern.

Im Herbst liegt der Schwerpunkt erneut auf dem Felsklettern. Alpinisten sollten sich auf steile und lange Touren konzentrieren, die sowohl Ausdauer als auch technisches Geschick erfordern. Der Abstieg wird oft als komplizierter und herausfordernder empfunden, weshalb hier besondere Aufmerksamkeit benötigt wird.
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Die Vorbereitung auf die Matterhornbesteigung ist ein zyklischer Prozess. Nach jedem Sommer sollten die erlernten Fähigkeiten und Techniken regelmäßig aufgefrischt und weiter vertieft werden. Im besten Fall sollte nach zwei bis drei Jahren konsequenter Vorbereitung und Training die souveräne und genussvolle Besteigung des Matterhorns möglich sein.

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